Blank corrugated cardboard boxes with vintage wooden box

Wein verschicken – geht das?

Ein Geschenk, das immer geht, ist Wein. Den edlen Tropfen trinkt jeder gerne, wenn auch nicht unbedingt die gleiche Sorte. Grundsätzlich gilt aber: Wer auf die letzte Minute noch ein Geschenk braucht, kann getrost zum Wein greifen. Das gilt natürlich besonders, wenn man weiß, dass der Empfänger gerne Wein trinkt. Mit geschickten und unauffälligen Fragen könnte man dann zusätzlich noch die Lieblingssorte des zu Beschenkenden herausfinden und schon zaubert man dem oder der Glücklichen ein Lächeln auf die Lippen. Beim Wein schenken gibt es allerdings eine goldene Regel: Die Qualität sollte stimmen, und damit meistens auch der Preis. Lassen Sie sich am besten in einem Spirituosengeschäft beraten und seien Sie nicht zu geizig, denn ein Geschenk ist schließlich meistens etwas, dass man sich nicht selber kaufen würde. Natürlich müssen dabei immer auch die eigenen Möglichkeiten sowie der Geschmack oder die Wein-Erfahrung des Beschenkten mit einbezogen werden.

Manchmal möchte man allerdings einen Wein verschenken, doch der Empfänger wohnt gar nicht um die Ecke und Sie haben auch keine andere Möglichkeit, den Wein persönlich zu übergeben. Also was tun? Hier kommt die Post ins Spiel! Es ist tatsächlich möglich, Ihr Weingeschenk mit der Post zu versenden, und zwar mit sogenannten Flaschenkartons. Diese wurden extra dafür entwickelt, Flaschen, und insbesondere Weinflaschen, sicher von A nach B zu transportieren. Wenn Sie sich jetzt einen Flaschenkarton bestellen wollen, dann können Sie hier mehr erfahren. Flaschenkartons gibt es in zwei Ausführungen: Als Einzelkarton für nur eine Flasche und als großen Karton für mehrere Flaschen. Dabei sollte man allerdings beachten: Je größer und schwerer der Karton, desto mehr Porto wird von der Post verlangt. Wein schicken kann also unter Umständen genauso teuer werden wie der Wein selbst. Mit einem Aufkleber für Schwergewicht sind Sie bei einer einzelnen Flasche aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Wenn Sie eine Flasche verpacken, ist natürlich äußerste Sorgfalt geboten. Zwar ist die Flasche beispielsweise gegen leichte Stöße resistent, bei größeren Stürzen kann aber sehr leicht etwas passieren. Daher sollte man trotz dem robusten Flaschenkarton zusätzlich noch Polster-Material mit in den Karton legen. Das können z.B. alte Zeitungsblätter sein, die zusammengeknüllt werden, oder Styropor Polsterchips. Das verhindert, dass sich die Flasche Wein im Karton außerordentlich bewegen kann. Wenn Sie Ihr Paket dann zur Post bringen, achten Sie auch darauf, dass Sie mit einem Mitarbeiter über den Inhalt ihres Pakets sprechen, damit z.B. ein „Zerbrechlich“-Aufkleber auf den Karton geklebt werden kann und/oder der Versand versichert wird.

Ein echter italienischer Genuss

Wer eine italienische Pizza verspeisen möchte, hat verschiedene Öfen zur Auswahl.

Jede Pizzeria hat einen eigenen Ofen, der maßgeblich zum Geschmack der Pizza beiträgt. Um dem traditionellen italienischen Pizza Geschmack besonders nah zu kommen bevorzugen viele den klassischen italienischen Ofen, dieser ist gemauert und wird mit Holz betrieben.

Der italienische Holzofen ist meist ein Kuppelofen, der gemauert ist und das Feuer, welches die Hitze erzeugt befindet sich direkt im Back Raum. Diese Art der Pizzaöfen findet sich in Italien sehr häufig. Demnach hat also nicht jeder die Möglichkeit ein Pizza solches Genusses nahe zu kommen, was sehr schade ist, denn was gibt es schöneres als seine traditionell italienische Pizza zu genießen und zu Krönung in den Genuss eines guten Rotweines zu kommen.

Die Temperatur, die in einem solchen Ofen erzeugt werden kann, liegt zum Teil bei 400-500°C – eine optimale Temperatur, um eine italienische Pizza für wenige Minuten zu backen.

Demnach müsste um nicht auf den einzigartigen Geschmack verzichten zu müssen, ein Ofen mit einer solchen Heizenergie angeschafft werden.
Da es in vielen Pizzerien, egal ob es deutsche oder italienische sind, keinen originalen italienischen Holzofen gibt, bleibt den Betreibern keine andere Wahl als auf moderne Öfen zurück zugreifen. Informieren Sie sich über diese und halten Sie Absprache mit Ihrem professionellen Ansprechpartner für die Gastronomie. Steigern Sie Ihren Gewinn und liefern Ihren Kunden ein fabelhaftes Geschmackserlebnis.

Öfen die beispielsweise mit Gas betrieben werden und in denen mehrere Pizzen übereinander und gleichzeitig gebacken werden können, sind zum einem quantitativ von Vorteil und ansatzweise auch qualitativ positiv zu bewerten. Dies ist nur selten in einigen klassischen Hochöfen möglich und das auch nur, wenn die Fläche groß genug ist und die Pizzen nebeneinander gebacken werden können.

Viele Fast Food ketten nutzen heute moderne Hightech Öfen, sagen Ihren Kunden jedoch, dass Ihre Pizzen in Hochöfen gebacken werden, denn mittlerweile ist kaum noch ein unterschied schmeckbar. Was leider auch daran liegt, das viele den Geschmack einer traditionellen Pizza aus einem italienischen Ofen nicht kennen. Die neuen modernen Öfen können zum Glück gut mithalten und bereiten auch eine sehr gute Pizza zu.

Zwar ist diese Art des Pizzabackens in Deutschland sehr stark verbreitet, hat jedoch nichts mehr mit dem traditionellen italienischen klassischen Hochofen zutun. In Anbetracht der Tradition ist dies zwar schade, betrachtet man jedoch das Kosten nutzen Prinzip, so fällt auf dass dies ein größeren Vorteil für das Restaurant selbst bringt. Entscheiden sie sich für einen hochentwickelten, Hightech Ofen und geschmacklich werden keine unterscheide erkennbar sein.

Ein echter Geheimtipp: Weine der La Côte

Wenn es um europäische Weinanbauländer geht, fallen einem zunächst Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland ein. Natürlich kommen gute Tropfen auch aus anderen Regionen wie Österreich oder Ungarn, aber aus der Schweiz? Ja! Hier liegt beispielsweise das Weinanbaugebiet La Côte. Es befindet sich im Kanton Waadt, der sich im Westen des Landes nördlich des Genfersees erstreckt. Dort werden auf rund 1.900 ha Land rund 50 Prozent des Weines aus diesem Kanton angebaut – und die haben es in sich.

Die Königsrebsorte der Region

c7t8b53UbH56s_uYnMg7ntbo6UEwgRkQWd6dHedQ3p8Eine der bekanntesten Rebsorten der La Côte ist der kräftige Chasselas, auch Gutedel genannt, der trotz seiner geschmacksintensiven Traubensorten eher diskret und neutral ist. Auch der beliebte Chardonnay wird hier angebaut sowie der gehaltvolle Doral, eine Kreuzung aus den beiden genannten Rebsorten. Neben weiteren Weißweinen wie Sauvignon Blanc und Pinot Gris kommen aus der La Côte ebenfalls exzellente Rotweine. Die hervorragende Lage der Weinberge bietet beste Bedingungen für Pinot Noir, Merlot, Cabernet Franc und andere Sorten.
Es ist also wenig verwunderlich, dass die Region jedes Jahr zahlreiche prämierte Weine hervorbringt, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben Gold-, Silber- und Bronzemedaillen erhalten. So auch 2015. Beim „Mondial du Merlot“ bekam der Crescendo vom Hersteller „Domaine de Chantegrive“ die Médaille d’or (Goldmedaille), mit der Weine ausgezeichnet werden, die als exzellent eingestuft werden. Die Médaille d’argent (Silbermedaille) ging an den Merlot Inspiration sowie an den Bernardin Collection Vin vivant B. Ravet. Beide stammen vom Winzer „Uvavins – Cave Cidis SA“. Alle Weine sind Jahrgang 2012.

Prämierte Weine vom Genfersee

Bei einem weiteren Wettbewerb, dem „Séléction des Vins Vaudois“, wurden 2015 gleich 41 Weine der La Côte mit der Goldmedaille prämiert. Von nahezu jeder Rebsorte gibt es in dieser Region mindestens einen Spitzenwein: Rotweine wie der Crescendo Gamay aus dem Jahr 2012 und der Garanoir Château Rochefort 2013, aber auch Weißweine wie der 2014er Réserve du Domaine. Er gehört zu den Chasselas-Weinen eines besonders erfolgreichen Jahrgangs – 18 Gold- und 34 Silbermedaillen gab es bei diesem Wettbewerb für den Chasselas aus der Region La Côte. Übrigens entwickeln Spitzenweine dieser Rebsorte nach einigen Jahren Honigaromen sowie nussige Noten, die sich noch besser machen.

Italienischer Rotwein

Italienischer Rotwein

Das süße Leben mit italienischem Rotwein

Italien ist nicht nur das Land, wo die Zitronen blühen. Neben „dolce vita“ und „dolce far niente“ ist das beliebte Urlaubsland in Stiefelform vor allem für eines weltberühmt: die italienischen Rotweine.

Tatsächlich ist Italien eines der ältesten Weinbau-Länder der Welt. Schon etwa 1000 v. Chr. wurde der Grundstein für die Weinkultur gelegt. Dabei sollte man heute allerdings nicht den Fehler machen und nach der wichtigsten Rebsorte Italiens fragen. Denn jede der 20 italienischen Regionen betreibt Weinbau – von den Abruzzen bis Umbrien, vom Veneto bis in die Toskana. Daher sollten Sie je nach Region die besten oder beliebtesten Rebsorten erkunden.

Rotwein und ParmesanItalien ist ein sehr großes Land mit einer immensen Vielfalt an verschiedenen Bedingungen für den Weinbau. Beste Bodenverhältnisse und vor allem das gute Klima in allen Regionen machen Italien zum idealen Weinbauland. Diese vielfältigen positiven Faktoren spiegeln sich natürlich auch in den vielen Rebsorten wider. Dementsprechend viele unterschiedliche Wein-Charaktere lassen sich in den italienischen Rotweinen feststellen. Man zählt über 1000 italienische Rebsorten – Italien ist hier also weltweit die Nummer eins. Offiziell zugelassen sind allerdings „nur“ 400 Sorten. Das besondere an diesen Sorten ist ihre regionale Verarbeitung, die sie einzigartig macht. Die Sangiovese- und Nebbiolo-Traube zum Beispiel sorgt für die berühmtesten Rotweine Italiens: den Chianti Classico, Brunello di Montalcino und Barolo.

Auch in Sachen Menge hat Italien – gemeinsam mit Frankreich und Spanien – die Nase vorn. 2007 etwa wurden in Italien 45.981 Millionen Hektoliter Wein produziert (aktueller Zahlen zeugen sogar von cirka 60 Millionen).

Wenn auch bis nach dem Zweiten Weltkrieg im italienischen Weinbau eher auf Masse als auf Qualität gesetzt wurde, hat es der italienische Rotwein heute längst zu internationalem Ruhm gebracht. Rebsorten wie Cabernet oder Merlot sind in der ganzen Welt beliebt.

Die Qualität der italienischen Weine wurde natürlich kontinuierlich verbessert. Neue Weinkategorien und Weingesetze wurden geschaffen. Gültig sind heute folgende Bezeichnungen bzw. Qualitätsstufen:

Vino – (früher Vino da Tavola) = die einfachste Qualitätsstufe

IGP – Indicazione Geografica Protetta (früher IGT)

DOP – Denominazione die Origine Protetta
DOC – Denominazione di Origine Controllata)

DOCG – Denominazione di Origine Controllata e Garantita

Neben den weltweit bekannten Rebsorten sorgen vor allem nationale Trauben für die großartige Vielfalt des italienischen Weins. Häufig angebaut und von daher als wichtige italienische Rotwein Sorten eingestuft sind zum Beispiel die folgenden 12:

  • Sangiovese – in allen Regionen beheimatet
  • Montepulciano – aus den Regionen Abruzzen und Marken
  • Barbera – aus dem Piemont
  • Negroamaro – aus Apulien
  • Nero d’Avola – aus Sizilien
  • Lambrusco – aus Emilia-Romagna
  • Aglianico – aus den Regionen Basilikata, Kampanien, Apulien und Molise
  • Primitivo – aus Apulien
  • Cannonau (Grenache Noir) – aus den Regionen Sardinien und Venetien
  • Dolcetto – aus dem Piemont
  • Nebbiolo – zu finden im Piemont, der Lombardei und im Aostatal
  • Corvina – aus dem Veneto

Der Charakter der italienischen Rotweine (wie z.B. zu finden bei Andronaco) wird durch die unterschiedlichen Klimaverhältnisse des Landes beeinflusst. Durch den Apennin, der sich von Norden nach Süden durch das Land zieht, gibt es fast in jedem Gebiet beste Hanglagen. Auch das mediterran-subtropische Klima Siziliens wirkt sich positiv auf die dortigen Rebsorten aus.

Bekannter als die Namen der Rebsorten sind in Italien die Namen der Anbaugebiete. So kennt man etwa Barolo, Brunello oder Valpolicella besonders gut. Obwohl Italien weithin als Masseproduzent von Rotweinen gilt, kommen auch einige der hochwertigsten Weine aus dem Stiefel-Land. So zum Beispiel der Tolos Montepulciano d’Abruzzo „Terre d’ Aligi“, den Sie hier ganz einfach online kaufen können.

 

 

 

 

Wein als Geschenk

Wein als Firmenpräsent

Ausgewählte Weine eignen sich bestens als Gastgeschenk – oder auch als stilvolles Firmenpräsent für Geschäftspartner und Kunden. Schön verpackt in urigen Holzkisten oder edlen Geschenkboxen macht sich Wein ideal zum Firmenjubiläum, aber auch als Präsent für Weihnachten oder Neujahr.

Weingeschenke als stilvolles Präsent für Geschäftspartner und

Wein als Geschenk

Wein als Geschenk

Kunden

 

Bei einigen Anbietern hat der Kunde nicht nur die Möglichkeit Herkunftsland und Jahrgang des Weines auszuwählen, sondern auch die Verpackung der Geschenke. Im Online Shop Wein und Co. kann der Kunde beispielsweise selbst entscheiden, ob der edle Tropfen in der klassischen Holzkiste oder aber in einer aufwendigen Geschenkpackung angeliefert werden soll. Über den Anbieter Vinexus könne Käufer gar den Wein für Geschäftspartner und Kunden auswählen und dann direkt an diese verschicken lassen – an dem jeweils gewünschten Termin. Ein praktisches Versand Special!
Empfehlenswerte Anbieter für Firmenpräsente

Anbieter Sortiment & Besonderheiten

● Hawesko.de Präsent-Service mit großer Weinauswahl samt Verpackung, Versand ins Ausland und Grußkarten-Service
● Weinundco.de Zahlreiche internationale und österreichische Weine verpackt in edlen Holzkisten und hübschen Geschenksets
● Wirwinzer.de Deutsche Weine und Geschenkboxen direkt vom Winzer

● Vinexus.de Große Weinauswahl; der Kunde kann selbst auswählen, wie der Wein verpackt werden soll, also z. B. in Holzkisten oder Geschenkboxen. Großes Plus: Weingeschenke werden von  Vinexus direkt an den Geschäftspartner versandt.
● Vinogusta.com Verschenken Sie Spanien! Präsente, zusammengestellt aus  spanischen Weinen
● Design3000.de Weine, Sekt und personalisierbare Weinflaschen sowie eine  große Auswahl an Wein-Accessoires kennzeichnen diesen Geschenkeshop.
● Geileweine.de Junger, frischer Online-Shop mit großer Weinauswahl und tollen Geschenks-Paketen für diverse Anlässe

Stilvolle Präsente rund um den Wein für Geschäftspartner und

Mitarbeiter

Wein in einer Kiste als Geschenk

Wein in einer Kiste als Geschenk

Welches Präsent ist angemessen? Oft herrscht bezüglich dieser Frage Unsicherheit – schließlich möchte niemand seinen Geschäftspartner oder seine Mitarbeiter verärgern. Grundsätzlich gilt, dass eine überraschende Aufmerksamkeit meist mit Freude aufgenommen wird.

Weingeschenk sollte dem Anlass entsprechen

Allerdings sollte das Geschenk dem jeweiligen Anlass und der Bedeutung dieses Anlasses entsprechend sein. Will heißen: wohl niemand, der seinen 500 Kunden zu Weihnachten gratulieren möchte, kauft jedem eine Flasche Champagner vom Weingut Baron Rohtschild. Wer allerdings mit einem neuen, wichtigen Business-Partner ins Geschäft gekommen ist, kann diesem durchaus eine kostbare Flasche Bordeaux oder Champagner schicken. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit, die Genuss verspricht, steht die künftige Zusammenarbeit von Anfang an unter einem guten Stern.

Empfehlenswerte Weingeschenke der obigen Anbieter

Folgend ein Überblick zu beliebten Weingeschenken für Geschäftspartner und Firmen, die in den oben genannten Online-Shops bestellt werden können.

Anbieter Wein-Geschenkideen Preis
● Hawesko.de St. Hubertus Geschenkset
Zwei köstliche Rotweine und zwei französische  Wildpasteten aus Reh und Wildschwein

19,90 €

● Weinundco.de 3er-Set in Holzkiste von Scheilhofer Burgenland
Drei hochwertige Flaschen burgenländischer Wein:  Legends, Big John und Andau sind eine österreichische
Hommage an Frankreichs große Weine

49,99 €
● Wirwinzer.de Rieslingpaket
Drei exklusive Rieslingweine der Weingüter Sankt Anna- gut und Lergenmüller aus der Pfalz

35,00 €

● Vinexus.de Premium Paket Domaine Baron Rothschild

Weinflaschen

Weinflaschen

In diesem Premium-Paket, einer schön gefertigten Holz- kiste, sind drei Weine des bekanntesten Weinguts der
Welt enthalten – der Domaine Bron Rothschild

51,90 €

● Vinogusta.com Ximénez Spínola PX Sherry
Wer Eindruck machen will, ist mit dieser Rarität gut bedient: Der süße Likörwein Ximénez kann jahrzehnte-
lang gelagert werden. Von dieser limitierten Edition  werden nur 12.000 Flaschen jährlich hergestellt.

61,90 €
● Design3000.de Personalisierbarer Bordeaux
Spezielles Geburtstagsgeschenk für den Geschäftspartner gesucht? Die Etiketten der drei Flasche Bordeaux
im Geschenkpaket können selbst gestaltet werden.

34,95 €

● Geileweine.de Leib und Seele Rot
Sie glauben mit Leib und Seele an das gemeinsame  Projekt? Dann ist der beerig-würzige Wein mit Tabak- noten des Weinguts Bergdolt-Reif & Nett genau das passende Geschenk zum Geschäftsabschluss.

7,50 €

Wein

Die Top-Weine für Männer

Frauen trinken süße Dessertweine, während „echte“ Männer am liebsten einen prestigeträchtigen Bordeaux schlürfen…

Mann trinkt Wein

Mann trinkt Wein

Tatsächlich ist es in Mitteleuropa eher üblich einer Frau Süßwein mitzubringen. Männer werden hingegen mit teuren Rotweinen überrascht. Welche Weine das jeweilige Geschlecht bevorzugt, hängt allerdings in erster Linie von der prägenden Kultur und in zweiter Linie vom tatsächlichen Geschmack ab.

Süßweine für die Frauen – und prestigeträchtige Rotweine für die Männer?

Sicher ist, dass Wein sowohl von Frauen als auch von Männern gern getrunken wird. Laut einer Umfrage der „Apotheken Umschau“ geben etwa 9 % der Frauen an, regelmäßig Wein zu trinken – und etwa 8 % der Männer.

Weine für Männer: Schwarze Bullen und Blutsbrüder

Über welche Weine freuen sich dann also die Herren der Schöpfung am meisten? Gibt es denn Männerweine? Klar! Die Devise „groß und größer“ materialisiert sich in Magnum-Flaschen, die gleich einen Liter Wein beinhalten – und ganz nebenbei von Weinkennern noch als wertvoller gehandelt werden, weil der Wein länger lagerfähig bleibt. Magnum-Flaschen passen also immer – ganz egal, ob das Thema des Abends nun Weihnachten, Jubiläum oder Vaterschaft ist.
Auch eine Möglichkeit: der Alkoholgehalt macht den Wein zum Männerwein – von wegen „schlanker“ Wein! Und zum Grillabend passt ein tiefdunkler, schwerer, hochprozentiger Argentinier doch am besten.

Andere Männerweine nehmen in Name, Etikett und Themen Bezug auf den Mann. Das Weingut Metzger stellt beispielsweise den „Schwarzen Bullen“ her. Der Pfälzer Wein ist klar etwas für Männer, das verrät auch das Etikett: „Kraftvoll und unzähmbar tobt er sich an Deinem Gaumen aus“. Ähnlich verwegen kommt der Wein „Blutsbruder“ des Weinguts Karl May daher – diesen Wein schenkt man echten Cowboys, die Weinen und Tränen nur vom Hörensagen kennen. Wein-Artikel für Männer gibt es also durchaus – wir zeigen, wo diese bestellt werden können.

Top-Männerweine und wo es sie gibt

Geschenkpaket Metzger „Schwarzer & weißer Bulle“
Weinflaschen in der Kiste

Weinflaschen in der Kiste

Zwei „Filetstücke“: Eine Flasche Schwarzer Bulle
und eine Flasche Weißer Bulle – würzig und wild

www.wasgau-weinshop.de

„Blutsbruder“ Weingut Karl May

Echte Kerle lieben ihn – den Blutsbruder, einen
nuancenreiche Cuvée aus Dornfelder und Cabernet.
Gibt’s auch in der Doppelmagnum-Flasche!

www.michelsen-versand.de

„Le Libertin“ Sauvignon Blanc

Wer sich selbst als Freigeist sieht und auch noch Weißwein
mag, wird mit dem „Le Libertin“ des Weinguts La Louviere
bestimmt seine Freude haben. Außergewöhnliche Aromatik mit
Paprika, Heu und Litschi.

www.geileweine.de

„Mouth Bomb“ von Zio Porco Wines
Bei diesen Weinen knallt’s – schließlich ist die Bombe schon
auf dem Etikett. Tiefes Rubinrot und Aromen von dunklen
Früchten und Tabak machen den Wein zum Star des Grillabends.
Der italienische Winzer nennt sich WeinPunk. Klar lässig.

www.geileweine.de

Männerkiste Weinpaket
verschiedene Weine

verschiedene Weine

In der Männerkiste finden echte Kerle alles, was glücklich macht:
Den „Einzylinder“ von Wasem, den „Duell“ von Mantha Winery und
„Le Manpot“ vom Domaine Bassac. Eine hochprozentige
Überraschung ist auch noch dabei….

www.geileweine.de

Château Mouton Rothschild

1er Grand Cru Classe Pauilac Magnum Bordeaux 2003
Rothschild gilt als Porsche unter den Weingütern. Und wer diese
edle Flasche sein Eigen nennt, hat einen intensiven, kraftvollen Tropfen
zu Hause. Der legendäre Wein gehört in jeden Männerkeller. Die
Lagerfähigkeit dieses Spitzenweins liegt bei etwa 60 Jahren – und schmeckt
mit der Zeit immer noch besser.

www.edelrausch.de

Flasche Rotwein und Glas

Top-Weine für Frauen

Süße Likörweine und sprudelnder Prosecco – so sehen nach landläufiger Meinung die liebsten Damen-Weingetränke aus.

Frau trinkt Wein

Frau trinkt Wein

Tatsächlich mögen es viele Frauen lieber leicht, weich und rund – und weniger säurehaltig und tanninreich. Allerdings gilt das natürlich nicht für alle Damen, einige können auch eigenwilligen Weinen durchaus etwas abgewinnen.

Weine für Weinliebhaberinnen

Tatsächlich gibt es einige Weine, die gezielt KäuferInnen ansprechen: Wenn ein Wein „Whispering Angel Rosé“ heißt, wird kein Mann diesen Wein für sich aus dem Regal nehmen – jedoch als tolles Präsent für seine Frau einpacken. Mit einem leichten Roséwein kann der Schenkende wohl tatsächlich nicht viel falsch machen, genauso wenig wie mit einem feinherben Rotwein von der Loire oder aber einem vollmundigen Barolo aus dem Piemont. Auch Weißwein steht bei Frauen hoch im Kurs – Dessertweine gleichermaßen wie fruchtig-spritzige Weine für den Sonntagsbrunch.

Wein wird weiblich

Übrigens wird die gesamte Weinwelt derzeit weiblicher – weder Önologe noch Winzer ist noch ein reiner Männerberuf. Immer mehr Frauen lassen sich zur Winzerin ausbilden oder besuchen die Fachhochschule für Weinwirtschaft. Bereits 2007 war die Hälfte der Studenten des Studiengangs Internationale Weinwirtschaft in Geisenheim weiblich. An der Spitze von Winzergenossenschaften stehen trotzdem meistens Männer – doch die Damenwelt holt auf!

Top-Frauenweine und wo es sie gibt

Das Sixpack für die Frau

Keine Lust, immer Süßwein oder Rosé vorgesetzt zu bekommen, nur

Weißwein

Weißwein

weil „man“ eine Frau ist? Das Weinpaket für Frauen unterläuft die Stereo-
typen mit sechs guten Weinen: Vinho Verde aus Portugal, Gelbem
Muskateller und Sauvignon Blanc aus Deutschland, Breuer’s Rot,
Pompaelo Tinto und einem Cremant de Limoux Brut aus Frankreich.

www.geileweine.de

11-er Box Frauen und ihre Weine

Wer die besten Winzerinnen Österreichs kennen lernen möchte,
kann das mit dem Degustationspaket von „11 Frauen und ihre
Weine“. Elf Mal Erlesenes von Frauen für Frauen!

www.11frauenundihreweine.at

Château d’Esclans Whispering Angel Rosé 2013

Der trockene Cuvée aus Frankreich ist fruchtbetont und
anmutig und kam 2009 als einziger Roséwein unter die Top
200 der Weinwirtschaft.

www.cru.de

The Strawberry

Marmeladig, vollmundig und natürlich: erdbeerig! Perfekt für einen
gemütlichen Abend mit Freundinnen, an dem vom Leben und
der Liebe erzählt wird. Obwohl keine Erdbeeren
in diesem Roséwein sind – schmecken tut er danach.

www.geileweine.de

Visionario Bianco delle Venezie 2013
Weißwein und Rotwein

Weißwein und Rotwein

Dieser Cuvée aus der Friulano Traube, Sauvignon Blanc und
Gewürztraminer bringt die italienische Leichtigkeit an den Mittags-
tisch. Perfekt als Aperitif und zur italienischen Küche!

www.chateaudirect.de

Maincor Moscato Giallo 2012 Trentino-Südtirol

Der Goldmuskateller von Manincor ist der krönende Abschluss
für jeden Abend – Muskatnuss und Zedernholz, Grapefruit und
Feuerstein. Der süße Weißwein kommt wild und charmant daher.

www.belvini.de

Barolo Solo Fontanafredda Piemont

Welche Frau kann dem herrlich vollmundigen Star des
Piemonts wiederstehen? Der Barolo Solo stammt vom legendären
Weingut Fontanafredda. König Viktor Emanuel II. von Sardinien
schenkte das Weingut Mitte des 19. Jahrhunderts seiner Geliebten Rosa.
Robert Parker bewertete den Wein mit 91 von 100 Punkten.

www.hawesko.de

Weinverkostung

Wie probiert man Wein richtig?

Tipps für die Verkostung

Weinkaraffe

Weinkaraffe

Sie sind zu einer Weinverkostung eingeladen – haben allerdings kaum Ahnung von edlen Tropfen? Und schon gar nicht, wie man diese am besten probieren sollte? Folgend die wichtigsten Informationen zur Weinprobe im Überblick

Wein verkosten – Die wichtigsten Schritte

1. Weinglas avinieren

Als erstes gießen Weinkenner einen kleinen Schluck Wein in das Glas und drehen dann den Inhalt. Der Wein kann dann in das nächste Glas geleert, oder aber weggeschüttet werden. Dadurch werden mögliche Rückstände, Staub und Gerüche aus dem Glas gewaschen.

2. Weniger als ein Viertel einschenken

Sollen mehrere Weine hintereinander verkostet werden, genügt es, weniger als ein Viertel des Weinglases zu füllen.

3. Temperatur
Weinthermometer

Weinthermometer

Der Wein sollte auf die passende Temperatur heruntergekühlt werden; je nach Rebsorte, Weingut, Jahrgang etc. empfiehlt sich für Weißwein eine Temperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius. Für den Rotwein sind Temperaturen um die 18 Grad Celsius passend.

4. Farbe

Der Wein befindet sich nun in Ihrem Glas. Begutachten Sie sie und halten sie das Glas im 45-Grad-Winkel, um die Kontinuität der Farbe zu erkennen. Halten Sie das Glas am besten vor einem weißen Hintergrund, z. B. einer weißen Serviette oder einem Blatt Papier, um die Farbe genau zu sehen.
Ist der Weißwein eher grünlich – also strohgelb – oder kräftig-golden? Junge Weißweine sind meist grünlicher und blass und etwas eigensinnig im Geschmack. Ein goldener weißer Wein ist entweder sehr reif – oder er wurde im Barrique-Fass ausgebaut. Auch wenn er in sehr warmen Regionen kultiviert wurde und die Beeren zum Zeitpunkt der Lese sehr viel Zucker enthalten, (z. B. beim Eiswein) könnte der Wein goldgelb sein. Bei Rotweinen verhält es sich genau umgekehrt: Im Alter lässt die Farbe von Rotweinen nach, weil sich die Farbstoffe am Boden absetzen. Dunkle Weine sind meist kräftiger und intensiver als hellere und stammen eher aus warmen Anbaugebieten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Glanz – vor allem beim Weißwein. Er weist auf eine Vitalität des Weines hin, der mit dem Säuregehalt in Verbindung steht. Funkelt der Weißwein, dann ist dies ein Zeichen für viel Säure. Ist der Weißwein matt, lässt dies auf einen vollreifen Wein schließen. Fehlt der Glanz komplett, dann hat der Weißwein seinen Zenit bereits überschritten.

5. Bouquet
offenen Flasche Wein

offenen Flasche Wein

Nun haben Sie Rückschlüsse aus dem Aussehen des Weines gezogen. Der nächste Schritt ist es, den Duft des Weines auf sich wirken zu lassen – das Bouquet oder Bukett zu bestimmen. Stecken Sie Ihre Nase ruhig ins Glas, um die vielen Aromen zu riechen. Schließen Sie die Augen: An welchen Duft erinnert Sie der Wein? Vielleicht an Zitrone? An grüne Äpfel? Oder an frischgemähtes Heu? Nutzen Sie Analogien von vertrauten Gerüchen, um den Wein zu beschreiben.

Einige Anregungen:

● fruchtig: Zitrusfrüchte, tropische Früchte, Beeren,
● pflanzlich: Gras, Heu, Wald
● würzig: Pfeffer, Zimt, Vanille
● blumig: Veilchen, Kamille, Rosen, Akazien
● rauchig: Tabak, Zeder, Eiche
● mineralisch: Erde, Feuerstein
● mikrobiologisch: Joghurt, Butter
● karamellisiert: Honig, Karamell, Schokolade

6. Der erste Schluck

Seien Sie nicht zögerlich – Profis nehmen einen großen ersten Schluck Wein, um die gesamten Geschmacksknospen zu benetzen. Spucken Sie den Wein anschließend aus oder trinken Sie ihn.
Dieser erste Eindruck soll zeigen, ob der Wein vollmundig, weich und rund ist – oder eher süß und lieblich. Anschließend sollte das Gleichgewicht zwischen Säure und Süße analysiert werden. Machen Sie sich zum Schluss noch Gedanken zum Tannincharakter. Nachdem Sie den Wein getrunken – oder ausgespuckt haben – können Sie auf die Länge des Abgangs achten: Wie lange wirkt der Wein nach? Spüren Sie nach Minuten noch Aromen im Gaumen? Fachleute sprechen hierbei von „Finale“ – und von einem kurzen oder langen Abgang.

7. Danach
drei liegende weinflaschen

drei liegende weinflaschen

Schwenken Sie den Wein im Glas, damit etwas Luft darankommt. Nehmen Sie nun wieder einen Schluck und „kauen“ Sie den Wein, um neue Aromen wahrzunehmen. Unter „Kauen“ verstehen Experten etwas Luft einzusaugen und den Wein im Mund zu schwenken.

So werden die Geschmacksnerven der Zunge stimuliert und der Wein reagiert mit dem Sauerstoff. Welche vergleichbaren Geschmäcker kommen Ihnen nun in den Sinn? Nehmen Sie Noten von Himbeeren und Kirschen wahr? Oder von Holunder und Äpfeln?

Den Großteil des Weingeschmacks nehmen wir übrigens retronasal wahr – also über die Duftstoffe, die über den Rachen zur Nase gelangen. Geschmackseindrücke sind subjektiv und individuell. Denken Sie daran: Es gibt kein richtig oder falsch. Schreiben Sie also einfach auf, was Sie schmecken.

Tipps

● Machen Sie sich während der Verkostung Notizen, um zum Schluss zu einem Gesamteindruck zu gelangen.
● Trinken Sie zwischendurch immer wieder stilles Wasser und essen sie etwas Gebäck, um die Geschmacksknospen zu „neutralisieren“.

Einladung zur Weinprobe

Wie probiert man Wein?

Vorbereitung einer Weinverkostung

Weinprobe im Herbst

Weinprobe im Herbst

Sie möchten selbst mit Freunden eine Weinprobe organisieren? Gemeinsam köstliche Weine entkorken und entdecken? Toll – eine private Weinverkostung ist eine schöne Gelegenheit, sich gemeinsam an Wein heranzutasten. In kleiner Runde ergibt sich die Chance Meinungen auszutauschen – außerdem muss nichts weggeschüttet werden, wenn gemeinsam eine Flasche geöffnet wird. Auf vielen professionellen Weinverkostungen wird für einen Probeschluck die Flasche geöffnet. Wäre doch schade, die viele Energie, die in den Wein fließt, einfach so wegzuschütten!

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Weinverkostung?

Profis verkosten am Vormittag, so gegen zehn oder elf Uhr. Das hat gleich mehrere Gründe: Zu einen ist man am Vormittag noch ausgeruht, die Sinne sind wach und „frisch“, so dass viele sensorische Eindrücke aufgenommen werden können. Zum anderen ist das Licht am Tag wichtig, um die Weinfarbe zu erkennen. Für eine private Weinverkostung ist der Samstag- oder Sonntagvormittag ideal – niemand ist gestresst und alle freuen sich auf die köstlichen Tropfen. Auch festliche Anlässe, wie z. B. Ostern, eignen sich gut zum Verkosten. Besonders toll: Erst verkosten und anschließend gemeinsam kochen und die großen Weine zum Essen trinken und gemeinsam erfahren. Vor einer Verkostung sollte man ausgiebig frühstücken und

am besten den Kaffee gegen milden Tee tauschen – so dass die Geschmacksnerven neutral bleiben.

Wo sollte die Verkostung stattfinden?

Findet die Weinverkostung in einem Raum bzw. einem Haus statt, ist eine helle Raumbeleuchtung wichtig, um die

Weinverkostung

Weinverkostung

Weinfarbe gut zu erkennen. Idealerweise gibt es am Verkostungstisch einen weißen Hintergrund (Tischdecke, Serviette, ein Stück Papier), vor denen das Glas schräg gehalten werden kann – durch diesen Kontrast mit dem Weiß kann die Weinfarbe besser erkannt werden. Die Verkostung kann natürlich auch im Garten stattfinden – allerdings nur dann, wenn der Nachbar nicht gerade seinen Holzkohlegrill anschmeißt. Es sollten keine Fremdgerüche stören, verzichten Sie also am Tag der Verkostung auf Raumduft, auf intensives Eau de Toilette oder duftende Rosenbuketts. Sorgen Sie außerdem für ausreichend Frischluft-Zufuhr, ansonsten ist der Raum schnell alkoholgeschwängert, wenn mehrere Weinflaschen offenstehen.

Wie sollte die Temperatur der Weine sein?

Die Temperatur der Weine ist ein wesentlicher Faktor. Stellen Sie die Weißweine in den Kühlschrank – mit etwa 6 Grad Celsius sind sie perfekt gekühlt. Sie wärmen sich schließlich durch die Raumtemperatur etwas auf, bevor es losgeht. Profis verkosten Weißweine oft etwas wärmer, damit sich schneller Fehltöne zeigen – ist der Weißwein wärmer, treten Fehler des Weines leichter zutage. Für Rotweine ist eine Temperatur um 18 Grad Celsius ideal. Wer keinen kühlen Keller hat, stellt den

Rotwein vor der Verkostung etwa für 20 Minuten in den Kühlschrank.

In welcher Reihenfolge sollten die Weine verkostet werden?

Wie sollte die Reihenfolge der einzelnen Weine sein? Grundsätzlich gilt Folgendes:
● von weiß zu rot
● von leicht zu schwer
● von jung zu alt
Eine Beispiel-Reihenfolge für sechs unterschiedliche Weine:
1. Riesling
2. Sauvignon Blanc
3. Chardonnay
4. Blauburgunder
5. Merlot
6. Cabernet Sauvignon

Welche Gläser brauche ich – und wie gehe ich mit ihnen um?

verschiedene Weingläser

verschiedene Weingläser

Rechnen Sie mit drei einheitlichen Weingläsern pro Person. Wer sechs Weine zur Verkostung auftischt, kann dann zuerst alle drei Rotweine im Glas miteinander vergleichen, dann alle Weißweine. Die Gläser sollten selbstverständlich sauber und geruchsneutral sein (auf Spülmittel achten!) Gläser können „aviniert“ – und damit perfekt für die Verkostung vorbereitet werden. Geben Sie einen kleinen Schluck des Weins, den Sie als erstes verkosten möchten, in das Glas und schwenken Sie es; geben Sie den Inhalt des Glases dann in das nächste Glas, schwenken Sie wieder usw. Sind alle Gläser aviniert, wird der letzte Schluck weggegossen. Sie müssen benutzte Gläser vor dem Einschenken des nächsten Weins nicht zwingend ausspülen – es genügt das Avinieren. Nur wenn der Wein nach Kork geschmeckt hat – dann muss ein neues Glas her.

Was brauche ich noch?

Noch einige Tipps für die Vorbereitung:

● Korkenzieher
ist natürlich wesentlich für die Verkostung. Perfekt sind zwei simple Kellnermesser.
● Stilles Wasser
dient der Geschmacksneutralisierung und der Erfrischung. Rechnen Sie mit zwei Glas Wasser auf ein Glas Wein. Stilles Wasser ist geeigneter für die Verkostung, weil die Kohlensäure im Mineralwasser den Geschmack verfälschen kann und den Alkohol schneller ins Blut befördert.
● Brot
sollte in Griffweite der Personen stehen. Neutrales Gebäck reinigt den Gaumen, perfekt sind Grissini. Käse würde zwar ideal passen, verzerrt den Eigengeschmack von Weinen aber leider zu sehr.
● Papier und Stift für Weinnotizen
Legen Sie Stift und Papier bereit, so dass Gäste die Eindrücke der Weinprobe auch schriftlich festhalten können. Sie können auch Verkostungsbögen vorbereiten, die eine Tabelle mit einigen Rubriken beinhaltet, z. B. Weinfarbe, Duft (floral, fruchtig, würzig), Geschmack (Säure, Süße, Körper, Fruchtaromen, Gerbstoffe, Abgang) und Gesamteindruck (Ausgewogenheit, persönlicher Eindruck, vermutetes Alter in Jahren etc.).
● Auffangbehältnis
Beim Verkosten darf geschnalzt und geschlürft werden – es geht ja nicht nur ums Trinken von Weinen, sondern auch ums Schmecken. Stellen Sie also Spucknäpfe oder Ähnliches bereit.

Weinkiste

Weinfehler erkennen: Von faulen Eiern und altem Gummi

Es sind meist chemische und physikalische Vorgänge oder auch Kontaminationen, die Weinfehler verursachen. Allerdings sind diese Fehler nicht immer von mikrobiologischen Veränderungen, also Weinkrankheiten, zu trennen. Unter dem Begriff „Weinfehler“ werden alle unerwünschten optischen Eindrücke bzw. Geruchs- und Geschmackseindrücke eines Weins zusammengefasst. Viele Weinfehler werden erst bei höheren Trinktemperaturen wahrgenommen, bei niedrigen Weintemperaturen erkennt man Fehlaromen weniger gut.

Wie entstehen Weinfehler?

Weinkeller mit Flaschen und Eichenfässern

Weinkeller mit Flaschen und Eichenfässern

Die meisten Weinfehler entstehen bei der Produktion der Weine (z. B. durch Effekte bei der Gärung), bei der Lagerung (z. B. Oxidation) oder weil Materialien, die mit Weinen in Kontakt kommen, fehlerhaft sind (z. B. Korkfehler). Sind Mikroorganismen schuld am Fehler, dann steckt eine Weinkrankheit dahinter.
Welche Weinfehler gibt es?

Weinfehler lassen sich grob in drei Kategorien zusammenfassen:

● Weintrübungen
● Geruchs- und Geschmacksfehler, die durch mikrobiologische Stoffwechselprodukte hervorgerufen wurden
● Farb-, Geruchs- und Geschmacksfehler, die chemisch verursacht wurden
Welche sind die wichtigsten Geruchs- und Geschmacksfehler?
Der Wein, den Sie gerade serviert bekommen haben, schmeckt nach Gummi oder riecht nach faulen Eiern? Dann könnte der Schwefeldioxid-Gehalt zu hoch sein und ein sog. Böckser vorliegen.

Wie entstehen Weintrübungen?

Weintrübungen treten unter den Weinfehlern wohl am häufigsten auf; sie werden entweder durch Mikroorganismen, wie z. B. Hefen oder Bakterien, oder aber durch Fremdstoffe, wie  z. B. Kork, Verpackungs- und Filtermittel, verursacht.

● Mikroorganische Trübungen

Wenn eine hohe Anzahl von Mikroorganismen den Wein bevölkert, kann es zu einer Trübung kommen – und zur Nachgärung in der Flasche. Dies ist – außer bei hochwertigen Schaumweinen – nicht erwünscht. Sprudelt Ihr Weißwein, dürfen Sie ihn also getrost zurückgeben.

● Chemische Trübungen

Das in den Traubenbeerenschalen enthaltene Pektin kann Ursache für die Polysaccharid-Trübung sein; Eisen und Kupfer ist hingegen der Grund für Schwermetalltrübungen – die Metalle reagieren mit Gerbstoffen.

Wann darf ich einen Wein zurückschicken?

verschiedene Weine

verschiedene Weine

Sie haben einen köstlichen Tropfen bestellt, der auch nicht billig ist, und nun vermuten Sie einen Essigstich? Immer dann, wenn tatsächlich ein Weinfehler vorliegt, dann dürfen Sie den Wein getrost zurückgeben. Diese Regel gilt auch, wenn der Wein trüb ist oder Sie Fremdkörper im Wein vermuten. Der grundsätzliche Anspruch an einen Wein ist jener, dass er frei von Fehlern ist. Ist der Wein einwandfrei, doch er schmeckt Ihnen nicht – dann dürften Sie ihn eigentlich nicht zurückgeben. Bestellen Sie am besten – außer in Vinotheken oder Kellereien – jene Weine, die Sie schon kennen.

Was sind Weinmängel – und kann ich den „mangelhaften“ Wein auch zurückgeben?

Schwieriger wird es dann, wenn sich Weinmängel auftun. Sie finden, der Wein hat zu wenig oder zu viel Säure, das Bukett ist arm oder – im Gegenteil – der Wein schmeckt parfümiert? Die Gründe für Weinmängel sind meist nicht chemischer Natur, sondern liegen im Mangel oder Überfluss an bestimmten Bestandteilen: z. B. mangelt es an Alkohol und Zucker und die Säure tritt dadurch zu stark in den Vordergrund. Bei Weinmängeln sind Sie auf die Kulanz des Lokalbesitzers angewiesen. Vermuten Sie einen Weinfehler, dann sollten Sie den Wein etwas wärmer trinken. Erst dann treten Weinmängel deutlich zutage – eine niedrige Temperatur kann Weinmängel kaschieren.