(pts) Zürich, 23.03.2010

Das neue VINUM schenkt ein

Europas grösstes Weinmagazin VINUM gibt sich ein neues Erscheinungsbild. Dahinter steckt keine Anpassung an den launischen Zeitgeist, vielmehr kultiviert VINUM den Zusammenschluss der Print- und Online-Ausgabe. Dass dabei der Qualitätsjournalismus nicht kompromittiert wird, zeigt die Krönung der Erstausgabe: eine Reportage über ein Weingut, das nur Auserwählte von innen sehen: Château Pétrus.

Im Web 2.0 sehen Verlagshäuser gewöhnlich die Bedrohung ihres eigenen Genres. Nicht so VINUM. Das dreisprachige Magazin für Weinliebhaber nutzt die Stärke des digitalen Mediums und vertieft die Artikel der Printausgabe mit exklusiven Video- und Audiobeiträgen. Die Substanz vermag auf beiden Kanälen zu überzeugen.

Inside Petrus

Welches Gewicht das Wein-Magazin in der Branche geniesst, zeigt die Tatsache, dass VINUM einen Blick hinter die Kellermauern eines der wohl exklusivsten Weingüter der Welt werfen konnte. Ein Privileg, das Château Pétrus in Pomerol nicht häufig und nur sehr wenigen gewährt. Was sich den Lesern hier offenbart, ist ein Glücksfall. Selten hört man den Weinmacher Olivier Berrouet die Seele seines Pétrus erklären. Die beiden VINUM-Autoren enthüllen mit ihrer Reportage den Mythos: Sie ist Pflichtlektüre für alle, die sich eines Tages den Luxus eines Pétrus-Kaufes leisten wollen.

High-Noon in Portugal

Nicht minder spannend geht es in Portugal zu. Das Duoro-Tal war, wie das neue VINUM zeigt, ein hartes Stück Arbeit für Winzer. Mit Spitzhacke, Planierraupen und Dynamit traten sie an, um das Land zu kultivieren. In den 70er Jahren gehörte dabei João Nicolau de Almeida, ein in Bordeaux ausgebildeter Önologe, zu den Pionieren der Duoro-Weine. Mit modernen Anbaumethoden und Kellertechniken revolutionierte er die Region. 20 Jahre später setzt Dirk van der Niepoort wieder auf alte Rezepte. VINUM berichtet von der Begegnung zweier Gegenspieler, die letztlich keine sind. Werden doch beide von der Leidenschaft angetrieben, dem Duoro das Beste abzuringen. Ein spannendes Stück Weingeschichte.

Mit was ölt sich Aznavour die Kehle?

Daneben geben sich im neuen VINUM Autoren von Rang und Namen ein Stelldichein. So gewährt Janice Robinson, Master of Wine und wohl einer der bekanntesten Weinautoren, köstlich amüsante Ein- und Ausblicke ins internationale Weinland. Und die Rubrik (W)Eingeständnisse fühlt 15 Prominenten auf den Zahn. Mit was sich Charles Aznavour die Kehle vor dem Konzert ölt und was der Master of Wine Markus del Monego auf 10 000 Metern Flughöhe empfiehlt, sind dabei nur zwei Facetten eines Kaleidoskops, das durch Erlebnisse, Erinnerungen und Empfehlungen begeistert.

Welcher Wein zu welchem Gericht passt, gehört zu den Klassikern unter den Stirnrunzlern. Christina Fischer, Preisträgerin des «Förderpreis Pro Riesling», des «Wine by the Glass Award» der Zeitschrift Decanter sowie der begehrten «Moët Hennessy Team-Trophy», leistet ab sofort in jeder VINUM-Ausgabe Hilfestellung. Auch für versierte Weinexperten zu empfehlen.

iTunes für Weinliebhaber

Das neue VINUM trumpft mit auffallend vielen nutzerorientierten Rubriken und Dienstleistungen auf. Insbesondere die Einbindung digitaler Medien bietet überraschende Möglichkeiten. So können Leser neuerdings ihre liebsten Artikel im Internet zum ganz persönlichen eMagazin zusammenstellen und archivieren. Und was iTunes für Musikfreunde ist, wird wohl «Mein Weinkeller» für Weinliebhaber werden. Denn die von VINUM entwickelte, Web-basierte Software verwaltet Weinbestände, eruiert die ideale Lagerzeit und meldet die optimale Trinkreife. Übersichtlich und einfach dargestellt. Ein Hit für alle Weinfreunde, zumal sich neue Weine auch gleich online bestellen lassen. Zudem lanciert VINUM im Mai 2010 mit einer eigenen Applikation fürs iPhone die ideale Einkaufshilfe. Denn die App macht die wichtigsten Informationen zu über 40 000 Weinen in Sekundenschnelle verfügbar.

Das neue VINUM bietet Lesern also neben spannenden Geschichten aus der Welt der Weine auch viele wertvolle Hilfsmittel und Informationen. So ist VINUM im neuen Kleid eine geglückte und erfrischende Erscheinung, die auch neue Leser finden dürfte. Denn heute verbinden sich Substanz und gefälliges Layout zu einem hervorragenden Jahrgang.