Würzburg, 23.12.2010

Bei vielen Feierlichkeiten ist es nach wie vor auch der Sektempfang, der von den Gastgebern bevorzugt wird. Mit einem Glas Sekt wird angestoßen auf den Gastgeber oder auf diejenigen, die etwas zu feiern oder zu verkünden haben. Ich selbst kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es in unsere Familie sowie unserem Bekanntenkreis heute noch üblich ist, gemeinsam mit einem Glas Sekt (Orange) anzustoßen, sobald alle Gäste eingetroffen sind. Nach dem Sektempfang werden dann andere Getränke serviert, wie etwa Wein, denn in unserer Familie sind viele Weinliebhaber anzutreffen.

Ein Sektempfang (gerade auch für wenige Gäste) ist in der Regel recht schnell geplant. Es gilt, einen Termin zu finden und anschließend die Einladungen zu schreiben und zu versenden, nachdem man sich überlegt hat, wer kommen soll. Damit alles korrekt abläuft, sollte man unbedingt die Gläser polieren und eine guten Sekt servieren. Es ist nie verkehrt, sich im Voraus einmal umzuhören, ob es bei den Gästen irgendwelche Vorlieben gibt, was den Hersteller angeht.

Meist wird ein Sektempfang (wie bereits erwähnt) stattfinden, wenn im Nachhinein noch Speisen und Getränke serviert werden, zum Beispiel, bei Feierlichkeiten wie etwa einem Geburtstag (wo alle auf das Geburtstagskind anstoßen) oder bei einer Taufe bzw. der Erstkommunion oder Konfirmation. Nachdem alle ihren ersten Sekt zu sich genommen haben, können die Plätze eingenommen werden. In der Regel gibt es vor allem bei großen Festen, wie etwa einer Hochzeit, eine festgelegte Sitzordnung. An dieser Stelle sei gesagt: Überlegen Sie sich gut, wie Sie die Gäste platzieren, wählen Sie die Nachbarn so aus, dass sich alle verstehen und angeregt unterhalten können!

Für größere Sektempfänge wie etwa bei einer Betriebsfeier mit über 100 Personen ist es zu empfehlen, die Feierlichkeiten von einer Eventplanung übernehmen zu lassen. Der Veranstalter kann sich hierbei zurückziehen und sich selbst auch an der Feier erfreuen, ohne ständig aus Organisationszwecken gerufen zu werden.